| Hobbykoch |
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Hier einige Rezepte : Hausmacher-Leberwurst
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Hausmacher-Leberwurst-Herstellung nach einem Rezept meines Sangesbruders Ferdi, einem erfahrenen Metzgermeister.
Man nehme: 1/3 Schweine-, Kalbs- oder junge Rindsleber + 2/3 Schweinebauch, Gewürze
Den Schweinebauch 30 min abbrühen
und anschließend mit der rohen oder ganz kurz gebrühten Leber
durch den Fleischwolf drehen. Wer mag, kann in der Pfanne abgeschmelzte
Zwiebeln mit durchdrehen. Je nach Wunsch grobe, mittlere oder feine Scheibe
verwenden. Mit Salz, Pfeffer, Majoran, einer Prise Muskat, evtl. einer
Prise Ingwer und etwas Fondor oder Glutamat kräftig abschmecken. In
Kunstdarm (bei Ihr Platz erhältlich) füllen, abbinden und in
80°C heißem Wasser - gut geeignet ist ein Einkochautomat - 1
Stunde ziehen lassen. Rausnehmen, Abkühlen lassen. Diese "Wurstkocherei"
schmeckt einmalig.
Viele Rezepte gibt´s hier : Kochbuch
Das Rezept stammt von Konditor- u. Bäckermeister Michael Röger aus Geldern (veröffentlicht in den Niederrhein Nachrichten vor vielen Jahren). Am besten beginnt man mit dem Backen des Weihnachtsstollens schon Mitte November, damit er frühestens am 1. Advent angeschnitten werden kann und unter Umständen noch im neuen Jahr seinen typischen Geschmack entwickelt. Dazu sollte er nach dem Backen in Frischhaltefolie eingewickelt im kühlen Keller ruhen. Diesen Stollen backe ich nun schon seit vielen Jahren.
Man nehme
folgende Zutaten: 450 g Rosinen, 50 g
Korinthen, 70 g Zitronat fein gehackt, 30 g Orangeat fein gehackt, 100
g Mandeln gehackt, 30 ml Rum, 200 ml Milch, 40 g Hefe, 500 g Mehl, 50 g
Zucker, 200 g Butter, 50 g Honig, 50 g Marzipan, 1 Eigelb, 1 Zitrone abgerieben
oder fertig aus dem Beutel, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Messerspitze
Zimt, 2 g Salz. Für die "Einbalsamierung" nach dem Backen werden rund
100 g Butter und 100 g Puderzucker benötigt. Weiter Frischhaltefolie
zum Einpacken.
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Stollen 10 Minuten ruhen ..... |
Ofen 60 min backen muß. |
Zubereitung am Tag vorher: Die Rosinen und die Korinthen eine Glassschüssel geben, mit dem Rum gut vermischen und bis zum nächsten Tag durchziehen lassen.
Zubereitung
des Stollens:
1.
Aus der handwarmen Milch, der Hefe, dem Zucker und der Hälfte des
Mehls einen weichen Brei, den sogenannten "Ansatz", mischen und das restliche
Mehl obenauf streuen. Zeigt dieses Mehl tiefe Risse, ist der Hefeansatz
reif genug für die Weiterverarbeitung.
2.
Er wird nun mit der weichen Butter (evtl. in der Mikrowelle auf der kleinsten
Stufe "butterweich" machen), dem Marzipan, dem Honig, dem Eigelb und den
Gewürzen zu einem festen Teig verknetet.
3.
Nach einer Ruhezeit von ca. 20 Minuten die Früchte vorsichtig unterkneten.
4.
Nach weiteren 10 Minuten Ruhe in der warmen Küche den fertigen Teig
in seine typische Stollenform rollen (oval, fingerdick ausrollen und dann
zusammenlegen).
5.
Der Stollen wird nun nach einer weiteren 10 minütigen Ruhezeit auf
dem mit Backfolie ausgelegten Backblech in den auf rund 180 °C vorgeheizten
Backofen geschoben und in rund 60 Minuten gebacken.
6.
Sofort nach dem Backen muß der noch warme Stollen mit reichlich flüssig
heißer Butter getränkt (Pinsel benutzen) und reichlich
mit Puderzucker abgestäubt werden. Der Zucker soll mit dem Fett teilweise
eine Verbindung eingehen, damit eine feine Kruste entsteht. Diese ist für
Frische und Haltbarkeit wichtig!
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der Stollen aus dem Ofen, |
mit Puderzucker abgestreut! Fertig! |
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Von Herrn Otto S. dem früheren
Geschäftsführer der Fa. Zwaan Pannevis (jetzt Novartis), einem
hervorragenden Hobbykoch und Feinschmecker aus Kleve bekam ich ca. 1982
ein Rezept für das Pökeln von Schweinefleisch (Nacken und Stielkotelett
für Rippchen, Haxen und Schulter). Ich habe es schon mehrmals ausprobiert.
Einfach toll! Man kann auch statt Salz und Salpeter (knapp 10 %ige Lösung)
direkt die Gesamtmenge als Pökelsalz (vom Metzger) nehmen.
Hier die Zutaten für 7 l Pökelsud aus nebenstehendem handgeschriebenen "Original-Rezept": 7 l Wasser, 600 g Salz, 1/2 Esslöffel Salpeter, 50 g Zucker, ganzer Koriander, Majoran, weiße Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Knoblauch (ich ergänze noch it Zwiebeln!). Diese Mischung aufkochen und erkalten lassen. Dann mit der gewünschte Menge Fleisch in einen Gefäß (Ton, Edelstahltopf, Porzeklanschüssel) geben und zugedeckt bis zu 14 Tage je nach Größe ziehen lasssen. Das Fleisch dann sehr sachte in Wasser gar köcheln und am besten mit Sauerkraut, Kartoffelpürree oder Brot mit einem kühlen Bier verspeisen. Guten Appetit! |